Eichen-, Robinien- oder Eschenholz aus kontrollierter Forstwirtschaft verbindet Stabilität mit Reparaturfreundlichkeit. Kleine Kratzer lassen sich auspolieren, Oberflächen neu ölen, Verbindungen nachziehen. Herkunftsnachweise und seriöse Zertifikate geben Orientierung, während konstruktiver Holzschutz Regen und UV-Strahlung minimiert. Wer auf Splintholzanteile, Trocknung und Faserausrichtung achtet, erhält Möbel und Outdoor-Objekte, die sich gesund altern lassen. Der echte Vorteil: im Kreislauf bleiben, statt aufwendig beschichtete Verbunde zu entsorgen.
Aluminium und Stahl aus Sekundärrohstoffen sparen Energie und können mehrfach wieder eingeschmolzen werden, sofern Legierungen nachvollziehbar sind. Entscheidend ist ein kluges Design gegen Kontaktkorrosion, ergänzt durch Pulverbeschichtung oder hochwertige Passivierung. Mechanische Anforderungen, wie Zugfestigkeit oder Schlagzähigkeit, sollten zur Nutzung passen, damit weder Überdimensionierung noch Frühversagen entstehen. Am Ende der Nutzung erleichtern sichtbare Markierungen und verschraubte Verbindungen die sortenreine Trennung, wodurch der Stoffkreislauf zuverlässig geschlossen bleibt.
Feinsteinzeug und technische Keramik widerstehen Abrieb und Chemikalien, sind jedoch spröde und benötigen sorgsame Konstruktionsdetails. Biokomposite aus Flachs, Hanf oder Holzfasern überzeugen mit geringerem Gewicht und angenehmer Haptik, wenn Harze emissionsarm und reparierbar gewählt werden. Wichtig sind modulare Schichten, die bei Beschädigungen partiell ersetzt werden können. So verbindet sich hohe Gebrauchsdauer mit ansprechender Optik, und Materialien bleiben zugänglich für Upgrades, ohne den gesamten Gegenstand vorzeitig auszutauschen.